Leistungen: Management von Geschäftsrisiken

 

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Die Herausforderung

 

Unternehmen setzen sich durch ihr Handeln tagtäglich Situationen aus, aus denen ein erhebliches Geschäftsrisiko bis hin zu einer existentiellen Gefährdung des Unternehmens (oder bei global operierenden Unternehmen auch einzelner Standorte) erwachsen kann. Dabei stehen weniger technische Risiken im Vordergrund, die bereits weitestgehend durch Qualitäts-, Sicherheits- oder Umweltmanagementsystemen erfaßt werden.

 

Die hier angesprochenen Geschäftsrisiken lassen sich in vier Kategorien einteilen:

 

  • Risiken, die sich aufgrund der Außenwirkung eines Unternehmens entwickeln können:
    • Marktrisiken;
    • Politische Risiken;
    • Globalisierungsrisiken;
    • Soziale und kulturelle Risiken;
    • Risiken eines Imageverlustes (Reputationsrisiken);
    • Technologierisiken.

     

  • Risiken, die in der Innenwirkung eines Unternehmen entstehen können:
    • Risiken aus Großprojekten (Projektmanagementrisiken);
    • Risiken aufgrund größerer interner organisatorischer Veränderungen (Restrukturierungsrisiken);
    • Risiken bei der Integration von Unternehmen/Unternehmensbereichen aus Akquisitionsgeschäften (Post-Merger-Integrationsrisiken);
    • Risiken bei kulturellem Wandel (Change-Management-Risiken).

     

  • Investitions- und finanzielle Risiken:
    • Fiskalische Risiken;
    • Investitionsrisiken;
    • Finanzierungs- und Kreditrisiken (Basel II);
    • Währungsrisiken.

     

  • Erhebliche operative Risiken:
    • Größere Umwelt- und/oder Objektrisiken (durch z.B. unklare Altlastensituationen oder plötzlich auftretende Naturereignisse (wie z.B. Überschwemmungen, Erdbeben, Schneelasten);
    • Risiken aufgrund längerfristiger Produktionsausfälle;
    • Risiken aufgrund mangelhafter Produktqualität (Rückrufrisiken) (nicht durch Qualitätsmanagement abgedeckt, siehe oben?);
    • Risiken aufgrund äußerer Bedrohungen wie z.B. Erpressung, Korruption, oder Spionage;
    • Risiken aufgrund mangelnder Zuverlässigkeit der IT;
    • Lieferantenrisiken.

 

Nicht alle diese Risiken sind vorhersehbar. Jedoch kann durch ein adäquates Risikomanagement ein potentiell auftretender Schaden in seinem Ausmaß minimiert oder gar ganz vermieden werden.

 

 

Unser Vorgehen

 

Zur Entwicklung eines wirkungsvollen Risikomanagementsystems für Unternehmen oder Organisationen führen wir zunächst gemeinsam mit dem Kunde eine Standortbestimmung durch. Folgende Fragen bilden dabei den Leitfaden für die Diskussion:

 

  • Wie gehen wir mit Geschäftsrisiken um? Was ist unsere Risikostrategie?
  • Wie sieht unser Risikobewusstsein aus? Kennen wir unsere Risiken oder haben wir nur ein Bauchgefühl?
  • Wie bewerten wir unsere Risiken und wie schätzen wir mögliche Folgen ein (Risikofolgenabschätzung). Wie hoch sind die Eintrittswahrscheinlichkeit und der maximal zu erwartender Schaden für ein spezifisches Risiko?
  • Welche Gegenmaßnahmen bzw. welche Präventivmaßnahmen ergreifen wir?
  • Welche Steuerungs- und Kontrollmechanismen sind bei uns etabliert und wie effektiv und effizient sind sie?

 

Ausgehend von den Ergebnissen dieser Standortbestimmung unterstützen die Experten unseres Hauses den Kunden bei der Identifizierung und quantitativen Bewertung der für sie relevanten Geschäftsrisiken. Dabei schätzen wir deren Eintrittswahrscheinlichkeiten ein und bewerten die maximale Höhe eines möglichen Schadens in monetären Einheiten.

 

Bei der konkreten Konzeption und Umsetzung eines Risikomanagementsystems gehen wir auf die spezifischen Belange unseres Kunden ein und bieten eine maßgeschneiderte Lösung an. Hierbei berücksichtigen wir auch Möglichkeiten, generelle Risikoaspekte in bereits bestehende (integrierte) prozessorientierte Managementsysteme (z.B. nach anerkannten Standards wie ISO 14001ff) einzubinden.

 

Gemeinsam mit unserem Kunden erarbeiten wir einen Maßnahmenkatalog zur Minimierung bzw. gänzlichen Vermeidung von Geschäftsrisiken. Dies bedeutet auch eine Einschätzung des damit verbundenen personellen wie finanziellen Aufwandes bzw. eventuell notwendiger Rückstellungen.

 

 

Der Nutzen

 

Mit einem effektiven und umfassenden Risikomanagementsystem verbessern Unternehmen und Organisationen ihre Wettbewerbsposition. Denn sie sind in der Lage Risiken, die zu einer Gefährdung des Geschäftsbetriebes führen können, schneller und besser zu verstehen und bewusster (da quantitativ) einschätzen zu können.

 

Ebenso können Kosten, die zur Behebung potentieller Schäden oder zur Abwendung eines Risikos entstehen, minimiert werden. Das Unternehmen ist in der Lage, mögliche Schäden präziser einzuschätzen und kann entsprechend die Investitionen in die Schadensprävention besser verteilen und gezielt Rückstellungen bilden.

 

Nicht zuletzt kann das Unternehmen seinen Stakeholdern (z.B. Mitarbeiter, Finanzdienstleister, Kunden, etc) sein Risikomanagement transparent und glaubhaft vermitteln und so seine Reputation stärken.

 

 

 

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